Düsseldorf – Verena Schäffer hat am Dienstag in Düsseldorf das Amt der nordrhein-westfälischen Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration übernommen. Ministerpräsident Hendrik Wüst überreichte ihr am Vormittag die Ernennungsurkunde in der Staatskanzlei. Die Vereidigung im Landtag ist für Mittwoch, 28. Januar, vorgesehen.
Amtsübernahme nach Rücktritt von Josefine Paul
Die bisherige Grünen-Fraktionsvorsitzende folgt auf Josefine Paul, die zuvor ihren Rücktritt erklärt hatte. Paul übergab das Ressort am Dienstag offiziell an ihre Nachfolgerin. Im Anschluss an die Ernennung fanden die Übergabe der Amtsgeschäfte sowie ein Austausch mit dem Präsidenten des Landtags statt.
Verena Schäffer gehört dem nordrhein-westfälischen Landtag seit 2010 an und hatte seit 2020 eine der beiden Fraktionsvorsitze der Grünen inne. Ministerpräsident Wüst nannte sie eine erfahrene und parteiübergreifend geschätzte Politikerin. Er dankte Paul für ihre Arbeit im Ministeramt und die kollegiale Zusammenarbeit im Kabinett.
Ankündigung inhaltlicher Kontinuität
Schäffer kündigte an, die laufenden Vorhaben des Ressorts im Sinne des Koalitionsvertrags weiterzuführen. Sie nannte als Schwerpunkte die Interessen von Familien mit Kindern, die Beteiligung junger Menschen und den Schutz vor Diskriminierung. Ihrer Vorgängerin dankte sie für Impulse in der Kinder- und Familienpolitik sowie bei Gleichstellung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Politische und persönliche Hintergründe
Verena Schäffer wurde 1986 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Geschichte und Jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Schäffer ist Mutter von zwei Kindern und seit 2010 Landtagsabgeordnete der Grünen.










