Köln – In Köln-Niehl ist am Dienstag, 28. April 2026, bei Bauarbeiten eine 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung des Blindgängers erfolgt noch am selben Tag. Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat die Stadt Köln umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen veranlasst.
Evakuierungsbereich und Straßensperrungen im Detail
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf hat einen Gefahrenradius von 300 Metern um den Fundort an der Amsterdamer Straße 218 festgelegt. Innerhalb dieses Bereichs sind rund 2.500 Menschen von der Evakuierung betroffen. Das Ordnungsamt der Stadt Köln koordiniert die Absperrungen und Evakuierungsmaßnahmen.
Folgende Straßen oder Abschnitte sind gesperrt:
- Amsterdamer Straße zwischen 281 und Friedrich-Karl-Straße
- Amsterdamer Straße 236 inklusive Grünfläche östlich Boltensternstraße
- Boltensternstraße südlich 351 bis Friedrich-Karl-Straße
- Nördlich Friedrich-Karl von Boltensternstraße bis Rudolf-Sohm-Straße
- Gierkestraße 13/14 bis Pohlmanstraße
- Eichhornstraße 8/8d bis Nesselrodestraße
- Nesselrodestraße/Allensteiner Straße bis Königsberger Straße
- Königsberger Straße ab 2a (ausgenommen 1a-1d, 3a-3d und 5a-5d) bis Amsterdamer 281
Eine interaktive Karte mit dem genauen Evakuierungsradius stellt die Stadt Köln online zur Verfügung.
Organisation der Evakuierung und Anlaufstelle
Die Evakuierungsstelle für betroffene Bürgerinnen und Bürger ist in der Turnhalle des Erich-Kästner-Gymnasiums, Castroper Straße 7, Köln-Niehl, eingerichtet. Dort können sich die Menschen während der Entschärfung aufhalten. Die Einsatzleitung befindet sich in der Grundschule Nesselrodestraße 15.
Die Stadt Köln bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer, die Sperrungen zu beachten und sich über Verkehrsbehinderungen auf der städtischen Webseite sowie bei lokalen Medien und Verkehrsunternehmen zu informieren.
Hintergrund und weitere Hinweise
Der Fund einer Weltkriegsbombe ist in Köln keine Seltenheit, da die Stadt im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert wurde. Die Entschärfung von Blindgängern erfordert stets umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, um Gefahren für die Bevölkerung auszuschließen.
Weitere Informationen und Updates zum Ablauf der Entschärfung werden von der Stadt Köln zeitnah veröffentlicht.
Wer sich für weitere Themen rund um Sicherheit und Stadtentwicklung in Köln interessiert, findet bei Erftkreis News regelmäßig aktuelle Berichte und Hintergrundinformationen.








