Nordrhein-Westfalen – Seit den frühen Morgenstunden sind mehr als 1000 Polizeibeamte im Rahmen eines Großeinsatzes gegen eine Rockergruppierung in Nordrhein-Westfalen aktiv. Dabei wurde ein Vereinsverbot umgesetzt und zahlreiche Objekte durchsucht.
Hintergrund des Einsatzes
Die Maßnahmen erfolgen unter der Federführung des Polizeipräsidiums Düsseldorf und der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW). Grundlage ist ein vom Innenministerium NRW erlassenes Vereinsverbot gegen eine in Leverkusen ansässige Rockergruppe.
Durchsuchungen und Festnahme
Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und räuberischer Erpressung finden umfangreiche Durchsuchungen in verschiedenen Städten statt. Dabei wurde in Langenfeld ein 46-jähriger Beschuldigter festgenommen.
Eingesetzte Kräfte und Einsatzumfang
Das Polizeipräsidium Düsseldorf wird von zahlreichen Kreispolizeibehörden aus ganz NRW unterstützt, darunter Mettmann, Neuss, Köln, Wuppertal, Recklinghausen, Duisburg, Borken, Rhein-Erft-Kreis, Wesel, Oberbergischer Kreis, Bochum, Bielefeld, Dortmund, Oberhausen, Essen, Hagen und Mönchengladbach. Teilweise sind Spezialeinheiten und die Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Ermittlungsstand und Ausblick
Der Einsatz und die Ermittlungen dauern an. Ziel ist die Sicherung von Beweismitteln und die weitere Aufklärung der Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf steht für Rückfragen zur Verfügung.
Weiterführende Informationen zu Einsätzen gegen organisierte Kriminalität im Rhein-Erft-Kreis finden Sie in unseren aktuellen Berichten.








