Hennef-Uckerath. In den frühen Morgenstunden des 5. August sprengten zwei maskierte Männer einen Geldautomaten in einer Bankfiliale an der Westerwaldstraße. Die Polizei fahndet mit Unterstützung eines Hubschraubers nach den Tätern.
Sprengung und Flucht
Gegen 3 Uhr betraten zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer den Vorraum der Bankfiliale. Dort brachten sie eine Sprengvorrichtung an einem Geldautomaten an und lösten die Explosion aus. Anschließend flüchteten sie in einem dunklen Audi. Das Fahrzeug wurde später mit Unfallschaden und ohne Insassen auf der L272 in Rheinland-Pfalz gefunden. Die Täter setzten ihre Flucht zu Fuß fort.
Schäden und Sicherheitsmaßnahmen
Die Explosion beschädigte den Vorraum der Bank sowie die angrenzende Bäckerei erheblich. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner des Gebäudes wurden vorsorglich evakuiert, während die Statik des Gebäudes geprüft wird.
Täterbeschreibung und Ermittlungen
Die Täter werden als schlank, dunkel gekleidet und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß beschrieben. Einer trug eine Stirnlampe. Ob Beute erlangt wurde, ist derzeit unklar. Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, Hinweise zum Tatgeschehen, den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.











