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Halbzeitbilanz des Kölner Dreigestirns nach 200 Auftritten

Trifolium spricht in der Hofburg über Belastung, Rückhalt und Begegnungen – Bauer Clemens schildert familiären Spagat, Prinz Niklas kritisiert respektlosen Umgang

von Alexander Franz
28. Januar 2026
in Köln
Lesezeit: 4 Min. Lesezeit
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Köln

Köln – Nach rund 200 absolvierten Auftritten hat das Kölner Dreigestirn am Mittwochvormittag in der Hofburg eine Zwischenbilanz der laufenden Session gezogen. Seit der Proklamation am 10. Januar hat das Trifolium gut die Hälfte der rund 420 geplanten Termine bewältigt. In der Halbzeitkonferenz rückten neben den strukturellen Belastungen vor allem persönliche Erfahrungen, familiäre Einschnitte und der respektvolle Umgang mit der Rolle in den Mittelpunkt.

Strukturierter Tagesbeginn, unberechenbarer Ablauf

Der Tagesbeginn folgt einem festen Muster: Frühstück, Teepause im Gemeinschaftsraum, gemeinsames Ankleiden des Ornats – ein Vorgang, der ohne Hilfe nicht möglich ist. Danach geht es mit dem Aufzug zu den Fahrzeugen. Von dort aus beginnt ein Ablauf, der weder standardisiert noch vorhersehbar ist. „Einen typischen Tag gibt es nicht“, sagte Prinz Niklas. Während am Vormittag oft soziale Einrichtungen auf dem Plan stehen, konzentrieren sich Bühnenauftritte auf die Abendstunden. Der bislang intensivste Tag der Session zählte 18 Auftritte – mehr als an Weiberfastnacht mit in diesem Jahr vorgesehenen 17 Terminen.

Begegnungen mit besonderer Tiefe

Das Trifolium betonte mehrfach die emotionale Dichte vieler Begegnungen. Jungfrau Anne berichtete vom Besuch der Blindensitzung: „Wir haben gewunken, getanzt, interagiert – und als ich dann einem Gast das Ornat zum Tasten anbot, flossen Tränen. Ich hatte feuchte Augen.“ Auch die Mädchensitzung im Fernsehen bleibt für sie prägend – insbesondere der Moment, in dem sie spontan mit ihrer Partnerin im Saal Walzer tanzte.

Bauer Clemens beschrieb den Besuch auf einer Palliativstation als herausragenden Moment: „Wir waren danach alle sehr bewegt – aber es hat uns gezeigt, wie viel Kraft dieses Ornat spenden kann.“ Das Trifolium betonte, dass solche Auftritte intensive Nachwirkung entfalten und in den Fahrzeugen bewusst Abstand geschaffen wird. „Wenn man von der Palliativstation zur nächsten Sitzung fährt, braucht man eine Minute“, so Clemens.

Familiärer Rückhalt als Voraussetzung

Bauer Clemens sprach offen über die familiären Belastungen. „Ich bin ein extremer Familienmensch. Das war mir vorher bewusst – aber wie sehr mir meine Familie fehlt, habe ich so nicht erwartet.“ An freien Abenden fährt er regelmäßig nach Hause, um am nächsten Morgen die Kinder zur Kita zu bringen. „Das brauche ich – damit ich nicht nur Bauer im Ornat bin, sondern auch Vater.“ Der Besuch an der Schule seiner Kinder war für ihn einer der emotionalsten Höhepunkte der bisherigen Session.

Auch Jungfrau Anne schilderte die enge Verbindung zwischen Familie und Rolle: „Der Besuch in der Schule meiner Kinder war einfach unfassbar schön. Sie haben das Pfarrheim geschmückt, gesungen – das bleibt.“ Das Trifolium nutzt freie Montage und kurze Heimfahrten gezielt, um familiäre Kontakte zu pflegen und emotionale Balance zu halten.

Deutliche Worte zum Thema Respekt

Alle drei Mitglieder des Trifoliums berichteten von vereinzelten Situationen mangelnder Zurückhaltung. Prinz Niklas kritisierte deutlich: „Ich wurde von hinten am Cape gezogen, um für ein Foto zu posieren – das gehört sich nicht.“ Bauer Clemens ergänzte: „Es wäre schön, wenn Erwachsene auch mal ein schlichtes ‚Bitte‘ benutzen, statt kommentarlos ein Handy ins Gesicht zu halten. Wir machen das gern – aber mit Anstand.“ Jungfrau Anne sprach von etwa drei Prozent der Begegnungen, die negativ in Erinnerung bleiben – vor allem durch Distanzlosigkeit im Foyer, teils auch in alkoholisiertem Zustand.

Um Phasen der Konzentration zu ermöglichen, bleiben die Fahrzeuge des Dreigestirns konsequent medienfrei. Dort finden Gespräche mit dem Fahrer oder dem Adjutanten statt – oder es wird geschwiegen. Auch dieser Schutzraum gehört zur Session.

Rückhalt aus der Prinzengarde

Das Trifolium stammt in diesem Jahr vollständig aus der Prinzengarde. Innerhalb der Gesellschaft sei die Unterstützung groß. „Wenn gestandene Männer bei unserem Auftritt Tränen in den Augen haben, zeigt das, wie sehr unser Verein hinter uns steht“, sagte Jungfrau Anne. Die Figurengemeinschaft sei über Monate gewachsen – auf und neben der Bühne. Die Vorbereitung in der Garde sei hilfreich gewesen, aber letztlich nur begrenzt übertragbar. Bauer Clemens brachte es auf den Punkt: „Man hat eine Ahnung – aber erst, wenn man mittendrin ist, versteht man die Wucht.“

Wunschtermine mit persönlichem Bezug

Neben dem offiziellen Programm konnten einzelne Wunschtermine wahrgenommen werden. Jungfrau Anne besuchte die Grundschule ihrer Kinder. Bauer Clemens empfing eine Abordnung seines Heimatdorfs, die eigens mit einem Bus angereist war. Prinz Niklas kündigte einen baldigen Auftritt bei seiner Mutter am Arbeitsplatz an – bei Radio Erft. Diese Termine sind emotional besonders aufgeladen, verlaufen aber bewusst im gleichen Rahmen wie alle anderen Auftritte – mit Ornat, Musik, Begegnung und klarer Rollenverteilung.

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Reporter vor Ort: Alexander Franz
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