Kyjiw – In der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2026 hat ein umfangreicher Drohnen- und Raketenangriff russischer Streitkräfte die ukrainische Hauptstadt Kyjiw getroffen. Dabei wurde das zentral gelegene ARD-Studio durch die Druckwellen der Explosionen erheblich beschädigt. Fenster zerbarsten, Räume wurden verwüstet und Teile der Gebäudewände stürzten ein. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Studio, sodass niemand verletzt wurde.
Schäden im ARD-Studio durch Druckwellen
Die Zerstörungen am ARD-Studio in Kyjiw sind massiv. Die Druckwellen führten zu herausgerissenen Fensterrahmen, zerborstenen Scheiben und weitreichenden Schäden an der technischen Ausstattung. Die statische Sicherheit des Gebäudes wird derzeit überprüft, um weitere Gefahren auszuschließen. Trotz der erheblichen Schäden bleibt die Berichterstattung aus der Ukraine gesichert, da das Team auf mobile technische Lösungen und Ausweichmöglichkeiten zurückgreift.
Reaktion des ARD-Studios und WDR-Intendantin
Vassili Golod, Leiter des ARD-Studios in Kyjiw, beschreibt die Situation als Schock: „Den eigenen Arbeitsplatz völlig verwüstet zu sehen, ist belastend. Die russischen Luftangriffe sind seit Jahren Teil der brutalen Lebensrealität in der Ukraine.“ Er betont den Einsatz des Teams, das sich von der Aggression nicht einschüchtern lässt und weiterhin sachlich und umfassend berichtet.
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau zeigt sich erleichtert, dass keine Mitarbeiter verletzt wurden, und würdigt die Arbeit des Teams unter schwierigen Bedingungen: „Unsere Kolleginnen und Kollegen werden alles tun, um die Menschen in Deutschland mit wichtigen Informationen aus erster Hand zu versorgen.“
Auswirkungen auf die Berichterstattung und weitere Entwicklungen
Der WDR trägt die Verantwortung für das ARD-Studio in Kyjiw und stellt sicher, dass die Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg in der Ukraine auf allen ARD-Kanälen fortgesetzt wird. Die Nutzung mobiler Technik und alternativer Standorte ermöglicht es dem Team, trotz der Zerstörungen am Hauptstandort aktuelle und verlässliche Informationen zu liefern.
Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Gefährdungslage für Medienvertreter in Kriegsgebieten und unterstreichen die Bedeutung sicherer Arbeitsbedingungen. Die Überprüfung der Gebäudesicherheit und mögliche Reparaturmaßnahmen sind für die kommenden Wochen geplant.











