Das Kölner Dreigestirn war am Freitagmittag zu einem internen Besuch bei Radio Erft in Wesseling. Anlass war ein persönlicher Termin von Prinz Niklas, dessen Mama Resi Jüngling seit vielen Jahren als Assistentin des Chefredakteurs in der Redaktion des Senders tätig ist. Neben einem kurzen Studiogespräch für das Nachmittagsprogramm stand vor allem ein nichtöffentlicher Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt – organisiert auf ausdrücklichen Wunsch des Prinzen.
Persönlicher Besuch in Wesseling mit familiärem Hintergrund
Der Besuch begann am späten Vormittag in den Redaktionsräumen in Wesseling. Für den Kölner Prinzen, der aus dem Rhein-Erft-Kreis stammt, hatte der Termin eine besondere Bedeutung. Er wollte seiner Mama während der laufenden Session einen offiziellen Besuch an ihrem Arbeitsplatz abstatten – als ein Moment der Nähe in einer ansonsten dicht getakteten Karnevalszeit. Die Redaktion ermöglichte den internen Empfang, das Interview wurde im Anschluss für die Nachmittagsstrecke produziert.

Im Anschluss sprach seine Mama mit Erftkreis News – gelöst, herzlich und sichtlich stolz. Niklas habe sich seit früher Kindheit gewünscht, einmal Prinz in Köln zu werden. „Er war der kleine Prinz, jetzt ist er der große Prinz“, sagte sie. Seine Stationen – vom Tanzgruppenmitglied über den Tanzoffizier bei „Jan von Werth“ bis hin zur Prinzengarde – seien konsequent verfolgt worden. Dass er sich für seinen Wunschtermin den Besuch bei ihr ausgesucht habe, sei für sie ein sehr persönlicher Moment gewesen. Rückblickend erinnerte sie sich an eine Szene im Sommer, als Niklas bereits wusste, dass er Prinz werden würde, aber noch nicht darüber sprechen durfte. Bei einer gemeinsamen Fahrradtour hatte sie ihn spontan gefragt, wann die neuen Namen bekanntgegeben würden. Erst Wochen später habe er ihr erzählt, wie sehr ihn diese Frage getroffen habe: „Mama, mir ist fast das Herz stehen geblieben.“
Emotionale Höhepunkte der Session aus Sicht der Mama
Auch die Proklamation des Dreigestirns habe sie intensiv bewegt. Der Tag habe für sie mit Tränen begonnen, sagte sie, weil die Bedeutung des Moments so groß gewesen sei. „Ich war wahnsinnig aufgeregt. Aber als die Tür aufging und ich ihn im Ornat gesehen habe, wusste ich: Der macht das. Das ist sein Traum, der da in Erfüllung geht.“ In der Woche vor dem Besuch bei Radio Erft durfte sie das Dreigestirn einen ganzen Tag begleiten – mit Stationen in Alteneinrichtungen, bei Sponsoren, einer integrativen Sitzung, Kindersitzung, Empfang und Großveranstaltung. Die Fülle der Eindrücke habe sie überwältigt. Besonders beeindruckt habe sie, wie sicher und aufmerksam ihr Sohn auf die jeweiligen Situationen eingegangen sei. „Im Altersheim holt er die Ostermann-Lieder raus, nimmt sich die Leute in den Arm, schunkelt mit ihnen – und alle fühlen sich gesehen.“
Drei Wochen vor Rosenmontag beschrieb sie die verbleibende Zeit mit gemischten Gefühlen. Die intensive Session lasse kaum Raum für familiäre Begegnungen. Selbst an ihrem Geburtstag habe es nur eine schnelle WhatsApp gegeben. Dennoch wolle sie die kommenden Wochen bewusst miterleben. Für den Rosenmontag plant die Familie ein gemeinsames Wiedersehen auf einer kleinen Tribüne im Kölner Stadttreff – inklusive geschiedener Eltern, Partnerinnen und weiterer Angehöriger. Alle wollen dort stehen, wenn Niklas in seiner Rolle als Kölner Prinz mit dem großen Festwagen an ihnen vorbeizieht. Die Familie habe sich bewusst zusammengefunden, um diesen Moment gemeinsam zu erleben. „Das ist sein Tag – und wir stehen da, wenn er kommt.“









