Gelsenkirchen – Ein 39-jähriger Mann fiel am 1. Mai gegen 20:40 Uhr im Regionalexpress RE2 durch aggressives Verhalten auf und verletzte sich bei der Festnahme durch Bundespolizisten selbst.
Einsatz im Regionalexpress und Festnahme
Die Bundespolizei wurde über den Mann informiert, der zuvor in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein soll. Der Zug wurde am Bahnsteig in Gelsenkirchen angehalten. Die Einsatzkräfte trafen den deutschen Staatsbürger auf dem Bahnsteig an und forderten ihn zur Ausweiskontrolle auf.
Der 39-Jährige telefonierte weiter und entfernte sich beim Eintreffen weiterer Beamter. Um eine Flucht zu verhindern, griffen die Polizisten ihn am Arm. Aufgrund anhaltender Aggressivität brachten sie ihn zu Boden und fesselten ihn. Dabei zog sich der Mann eine Platzwunde an der Nase zu.
Maßnahmen und medizinische Versorgung
Während der Zuführung zur Dienststelle stemmte sich der Mann mehrfach gegen die Laufrichtung. Die Bundespolizei forderte einen Rettungswagen an und leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,5 Promille.
Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel, die beschlagnahmt wurde. Der Verletzte wurde anschließend unter Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus gebracht.
Ermittlungen und weitere Schritte
Der Mann äußerte sich nicht zum Sachverhalt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Lage zu kontrollieren und den Vorfall zu dokumentieren.
Weitere Informationen erteilt die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.











