Köln – Der 1. FC Köln beendet die Zusammenarbeit mit Trainer Lukas Kwasniok. Nach einem 3:3-Unentschieden im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag und einer Serie von nur zwei Siegen aus 18 Bundesligaspielen in Folge, entschied der Verein am Sonntag über die Zukunft des 44-Jährigen.
Entscheidung nach Krisentreffen im Geißbockheim
Am Sonntag fand im Geißbockheim ein Krisentreffen statt, bei dem die sportliche Führung des 1. FC Köln die Situation des Trainers bewertete. Im Anschluss beriet das Gremium über die weitere Zusammenarbeit mit Kwasniok. Die Entscheidung fiel zugunsten einer Trennung, nachdem die Mannschaft mit 26 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz steht und die sportliche Entwicklung hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Leistungsschwache Bilanz und fehlende Siege als Auslöser
In den vergangenen Wochen verschlechterte sich die Lage für Kwasniok zunehmend. Trotz guter Trainingsleistungen, wie Mittelfeldspieler Eric Martel betonte, fehlten die nötigen Ergebnisse. Das Unentschieden im Derby, bei dem Martel den Ausgleich zum 3:3 erzielte, reichte nicht aus, um die Verantwortlichen zu überzeugen. FC-Sportchef Thomas Kessler hatte nach dem Spiel betont, dass intern „ergebnisoffen über viele Dinge“ gesprochen werde und Anpassungen notwendig seien, um wieder Spiele zu gewinnen.
Ausblick und weitere Schritte
Das für Sonntag angesetzte Training der Profimannschaft wurde aufgrund des Krisentreffens abgesagt. Über die weitere sportliche Ausrichtung und die Nachfolge von Kwasniok wird der Verein zeitnah informieren. Die Zukunft des Trainers ist derzeit unklar.
Die Trennung von Lukas Kwasniok markiert einen Wendepunkt für den 1. FC Köln in einer sportlich schwierigen Phase der Bundesliga-Saison. Die Entscheidung soll dem Verein ermöglichen, die sportliche Situation zu stabilisieren und den Klassenerhalt zu sichern.
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