Wesseling – Das Tötungsdelikt an einer 29-jährigen Frau aus Wirft im Kreis Ahrweiler Ende Mai hat auch einen Bezug nach Wesseling. Die Frau betrieb dort gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann ein Restaurant.
Neustart in Wesseling
Vor rund zwei Jahren übernahm das Paar die Räumlichkeiten des früheren „Österreicher“ in der Wesselinger Innenstadt. Dort entstand ein Gastronomiekonzept, das Elemente einer Pizzeria mit dem handwerklichen Hintergrund der jungen Konditormeisterin verband.
Die Betreiber präsentierten die Übernahme damals als beruflichen und privaten Neuanfang. Mit dem Schritt verband die Familie den Aufbau einer eigenen Existenz in Wesseling.
Ehe und Geschäft scheiterten
In den folgenden Monaten verschlechterte sich die Situation. Das gemeinsame Projekt konnte sich dauerhaft nicht etablieren. Später endete auch die Ehe des Paares.
Das Restaurant wurde schließlich aufgegeben. Nach Informationen von Erftkreis News kam es Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Objekt zu einer Räumung. Zu den Hintergründen äußern sich die Ermittlungsbehörden derzeit nicht.
Ermittlungen dauern an
Die 29-Jährige war Ende Mai als vermisst gemeldet worden. Wenige Tage später wurde sie tot in ihrem Fahrzeug im Kreis Ahrweiler aufgefunden.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ergab die Obduktion, dass die Frau an mehreren Stichverletzungen starb. Der getrennt lebende Ex-Ehemann befindet sich in Untersuchungshaft.
Auf Anfrage von Erftkreis News teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit, dass die Ermittlungen weiterhin andauern. Sie konzentrierten sich auf die Klärung des konkreten Tatablaufs und der Hintergründe des gegen den Beschuldigten erhobenen Vorwurfs eines Tötungsdelikts.
Eine Bewertung möglicher Zusammenhänge zwischen den Entwicklungen in Wesseling und der Tat nehmen die Ermittlungsbehörden derzeit nicht vor.














