Bergheim – Ein ausgedehnter Wald- und Vegetationsbrand hat am Sonntagnachmittag zwischen Oberaußem, dem Hallerhof, der Glessener Höhe und Quadrath-Ichendorf einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergheim ausgelöst. Mehr als 120 Einsatzkräfte verhinderten nach stundenlangen Löscharbeiten eine weitere Ausbreitung des Feuers. Nach Drohnenauswertungen wurden rund 81.500 Quadratmeter Wald-, Wiesen- und Böschungsflächen zerstört.
Feuer breitete sich über Bahnlinie aus
Der Brand war kurz nach 15 Uhr im Bereich des Hallerhofs auf der Rückseite der Bahnlinie ausgebrochen. Im weiteren Verlauf sprang das Feuer auf die gegenüberliegende Seite über und breitete sich in Richtung Quadrath-Ichendorf aus.
Wegen des erheblichen Schadensausmaßes löste die Feuerwehr Bergheim Stadtalarm aus. Unter der Leitung von Einsatzleiter Mark Giesen wurden mehrere Einsatzabschnitte eingerichtet, um die umfangreichen Löschmaßnahmen zu koordinieren.

Neben den Kräften der Feuerwehr Bergheim unterstützten zahlreiche Einheiten aus der Region den Einsatz. Die Werkfeuerwehr RWE stellte einen Löschzug. Zudem kamen Tanklöschfahrzeuge und Spezialfahrzeuge benachbarter Feuerwehren zum Einsatz.
Die Feuerwehr Kerpen unterstützte mit ihrer Drohneneinheit sowie dem Abrollbehälter Tank. Aus Pulheim wurde ein Einsatzleitwagen für den zweiten Einsatzabschnitt bereitgestellt. Die Feuerwehr Frechen entsandte ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasser. Außerdem verschafften sich Kreisbrandmeister sowie der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Bergheim, Hermann-Josef Metternich, vor Ort einen Überblick über die Lage.
Gegen 21:20 Uhr war der Brand auf der Seite des Hallerhofs unter Kontrolle. Auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Quadrath-Ichendorf mussten anschließend noch mehrere Glutnester abgelöscht werden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Gegen 22:15 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich auch diesen Bereich als gelöscht.
Landwirte unterstützten Einsatz
Nach Angaben der Feuerwehr trugen auch mehrere Landwirte mit ihrer Unterstützung zum Einsatzerfolg bei. Durch das koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Ursache des Brandes ist bislang nicht bekannt.












