Bergheim – Nach einem Großbrand an der Willy-Messerschmidt-Straße in Bergheim meldet die Feuerwehr am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr „Feuer aus“. Der Einsatz dauerte rund 37 Stunden und erforderte umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie ständige Kontrollen.
Verlauf und Einsatzdauer des Großbrands
Der Brand war am Freitagabend um 18:20 Uhr ausgebrochen. Seitdem waren die Einsatzkräfte nahezu ununterbrochen mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Am Samstag mussten immer wieder aufflammende Brandstellen gelöscht werden. Die Freiwillige Feuerwehr Bergheim arbeitete seit Samstagmorgen im Schichtbetrieb, um die Einsatzstelle dauerhaft zu betreuen.
Maßnahmen und eingesetzte Kräfte
Insgesamt waren zeitweise mehr als 120 Einsatzkräfte vor Ort. Neben der Feuerwehr Bergheim unterstützten Einsatzkräfte umliegender Feuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Löscharbeiten. Zum Einsatz kamen vier Hubrettungsgeräte mit Wasserwerfern, darunter ein 90 Meter hoher Gelenkmast der RWE-Werkfeuerwehr.
Ergebnisse und Auswirkungen auf die Lagerhalle
Die Nachlöscharbeiten waren aufwendig, konnten jedoch verhindern, dass die Flammen die gesamte Lagerhalle zerstören. Etwa zwei Drittel der Halle blieben erhalten. Am Sonntag kontrolliert die Feuerwehr die Brandstelle erneut, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Folgen für die Feuerwehr und weitere Schritte
Nach dem Einsatz beginnen umfangreiche Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten an den eingesetzten Fahrzeugen und Geräten. Insbesondere die über zwei Kilometer verlegten Schlauchleitungen müssen gereinigt und geprüft werden, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Mit den abschließenden Kontrollen endet ein außergewöhnlich langer und umfangreicher Einsatz für die Feuerwehr Bergheim.
Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei allen unterstützenden Einsatzkräften und Organisationen für die Zusammenarbeit.
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