Immendorf – Am Donnerstagnachmittag kam es in Immendorf zu einem großflächigen Stoppelfeldbrand, der einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr Köln auslöste. Die Einsatzkräfte wurden gegen 17:30 Uhr alarmiert, nachdem ein Feld in Flammen stand und sich das Feuer rasch ausbreitete.
Rund 100 Feuerwehrleute mit etwa 30 Fahrzeugen rückten an, um das Feuer zu bekämpfen. Die Einsatzleitung setzte Ankerpunkte, um angrenzende Gebäude zu schützen, darunter einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Siloanlage. Die Brandfläche wird auf 5,5 bis 8 Hektar geschätzt. Zur besseren Übersicht und Kontrolle der Brandstelle kamen Drohnen zum Einsatz, die Glutnester lokalisierten und die Ausbreitung überwachten
Während der Löscharbeiten wurde eine Person aus einem benachbarten Gehöft mit Rauchgasintoxikation gerettet. Ein Feuerwehrmann zog sich ebenfalls Verletzungen zu, als er bei der Rettung der Person Rauch einatmete. Beide wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Warnung der Bevölkerung und Brandursache
Aufgrund der starken Rauchausbreitung aktivierte die Feuerwehr die Warn-App Nina, um die Bevölkerung zu informieren und vor möglichen Gefahren zu warnen. Die Ursache des Feuers ist noch nicht abschließend geklärt. Augenzeugen berichten, dass das Feuer von der Straße aus auf das Feld übergegriffen haben könnte. Ein Verdacht auf eine weggeworfene Zigarettenkippe wird geprüft, ist aber bislang nicht bestätigt.
Die Einsatzkräfte planen, die Nachlöscharbeiten und Kontrollen innerhalb der nächsten 20 Minuten abzuschließen. Die schnelle Reaktion und der umfangreiche Einsatz konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern und angrenzende Gebäude schützen.
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