Mittwoch, 11.März 2026
Erftkreis News
  • Nachrichten
  • Blaulicht
    • Feuerwehr
    • Polizei
  • Rheinland Aktuell
    • Rhein-Erft-Kreis
      • Elsdorf
      • Bedburg
      • Bergheim
      • Kerpen
      • Pulheim
      • Frechen
      • Erftstadt
      • Hürth
      • Brühl
      • Wesseling
    • Köln
    • Bonn
    • Rhein-Sieg-Kreis
    • Euskirchen
    • Aachener Land
    • Bergisches Land
  • Politik & Wirtschaft
  • Kultur & Freizeit
    • Karneval
    • Unterhaltung
    • Veranstaltungen
  • Service
    • Kohleausstieg
    • Tourismus
  • Sport
    • Eishockey
    • Fußball
    • Motorsport / Nürburgring
  • Anmelden
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Nachrichten
  • Blaulicht
    • Feuerwehr
    • Polizei
  • Rheinland Aktuell
    • Rhein-Erft-Kreis
      • Elsdorf
      • Bedburg
      • Bergheim
      • Kerpen
      • Pulheim
      • Frechen
      • Erftstadt
      • Hürth
      • Brühl
      • Wesseling
    • Köln
    • Bonn
    • Rhein-Sieg-Kreis
    • Euskirchen
    • Aachener Land
    • Bergisches Land
  • Politik & Wirtschaft
  • Kultur & Freizeit
    • Karneval
    • Unterhaltung
    • Veranstaltungen
  • Service
    • Kohleausstieg
    • Tourismus
  • Sport
    • Eishockey
    • Fußball
    • Motorsport / Nürburgring
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Erftkreis News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Startseite Blaulicht

Wenn ein Unfall alles verändert – was hinter der Zahl 113 steckt

Nach dem schweren Unfall auf der A555 bei Wesseling zeigt sich, wie weitreichend die Folgen solcher Ereignisse sind. Eine ARD-Serie greift das Thema filmisch auf.

von Alexander Franz
22. Oktober 2025
in Blaulicht, TV, Unterhaltung
Lesezeit: 4 Min. Lesezeit
A A
0
Cover der ARD-Serie „Hundertdreizehn“ über die Folgen eines tödlichen Busunfalls.

Szenenbild aus der ARD-Serie „Hundertdreizehn“, die von den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls erzählt. Das Motiv steht symbolisch für das Thema – nicht für den Unfall auf der A555 bei Wesseling. Foto: WDR/Windlight Pictures/Frank Dicks

Blaulicht

Am Abend des 1. Dezember 2023 kam es auf der A555 zwischen Wesseling und Bornheim zu einem der schwersten Verkehrsunfälle der vergangenen Jahre. Gegen 23.30 Uhr kollidierten nach Erkenntnissen der Polizei ein Mercedes und ein Audi, der daraufhin auf das Heck eines VW Polo auffuhr. Das Fahrzeug geriet in Brand – für die beiden Insassen, eine 49-jährige Mutter und ihre 23-jährige Tochter, kam jede Hilfe zu spät.

Ein Reporter von Erftkreis News traf kurz nach den ersten Einsatzkräften am Unfallort ein. Zunächst schien es, als handele es sich um einen gewöhnlichen Fahrzeugbrand. Erst vor Ort wurde klar, dass sich noch Menschen im Inneren befanden. Feuerwehrchef André Bach koordinierte die Brandbekämpfung und forderte nach kurzer Zeit das PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) für die Einsatzkräfte an. Für die Feuerwehrleute war schnell deutlich: Eine Rettung war nicht mehr möglich.

Viele Beteiligte kämpfen bis heute mit den Eindrücken dieser Nacht. Bach selbst ist nach dem Einsatz dienstunfähig und spricht offen über die psychische Belastung, die dieser Einsatz hinterlassen hat.

Die Zahl hinter dem Schicksal

Solche Ereignisse zeigen, wie tief ein Unfall in viele Leben eingreift. Laut einer Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums betrifft jeder Verkehrstote im Durchschnitt 113 Menschen – direkt oder indirekt. Angehörige, Freunde, Kolleginnen, Einsatzkräfte, Journalisten, Ersthelferinnen und Augenzeugen. Diese Zahl steht sinnbildlich für das, was viele in solchen Nächten erleben: Ein einzelner Moment verändert das Leben Dutzender Menschen für immer.

Die Serie „Hundertdreizehn“ erzählt genau davon

Diese Erkenntnis bildet auch den Ausgangspunkt der ARD-Serie „Hundertdreizehn“, einer Koproduktion von WDR, ARD Degeto und ORF, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Drehbuchautor Arndt Stüwe stieß auf die Zahl 113, als er las, wie viele Menschen vom Tod eines Unfallopfers betroffen sind. Daraus entwickelte er die Idee für eine sechsteilige Serie über die Folgen eines Busunglücks.

Trailer © WDR / ARD Degeto / Windlight Pictures.

Im Mittelpunkt steht ein katastrophaler Verkehrsunfall, bei dem ein Reisebus auf einer Hochstraße verunglückt. Die Serie zeigt in sechs Episoden, wie dieses Ereignis das Leben vieler Menschen verändert – von Angehörigen über Augenzeugen bis zu Einsatzkräften. Jede Folge erzählt ein Einzelschicksal: In der ersten Folge kämpft die Familie des Busfahrers mit dem Wissen, dass ihr Vater ein Doppelleben führte. In einer anderen Folge ringt ein älterer Mann mit beginnender Demenz um seine Erinnerungen an den Unfall. Eine junge Frau überlebt das Unglück, trägt aber schwere Schuldgefühle. Ein Feuerwehrmann wird durch die Rettung eines Kindes mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Alle Figuren sind durch den Unfall miteinander verbunden. Erst nach und nach wird deutlich, wie eng ihre Geschichten verwoben sind – durch Zufall, Schicksal oder Verantwortung. „Mich hat fasziniert, wie viele Leben sich durch ein einziges Ereignis verändern können“, sagte Stüwe im Gespräch mit dem WDR. Regisseur Rick Ostermann inszenierte den Stoff als intensives Drama über Schuld, Vergebung und den Versuch, nach einer Katastrophe wieder Halt zu finden. Die Serie verzichtet auf Effekthascherei und setzt stattdessen auf emotionale Nähe, starke Schauspieler und eine klare visuelle Handschrift. Produzent Moritz Polter beschreibt sie als „radikale, aber zutiefst menschliche Erzählung darüber, wie Schicksal und Verantwortung zusammenhängen“.

Nach der Ausstrahlung und Veröffentlichung in der ARD-Mediathek sorgte „Hundertdreizehn“ für außergewöhnlich viel Zuspruch. In den sozialen Netzwerken des WDR, vor allem auf Facebook, schrieben Zuschauerinnen und Zuschauer:

„Ganz schön heftig. Hab ich sofort durchgesuchtet.“ – Tina H. „Absolut spannend. Habe alle Teile hintereinander geguckt – hat sich echt gelohnt.“ – Stefan B. „Lange nicht mehr so eine gute deutsche Serie gesehen. Bitte mit einem neuen Fall fortsetzen.“ – Melanie M.

Viele erkennen in der Serie etwas wieder, das sie aus dem echten Leben kennen – die Schockmomente, die Trauer, die Hilflosigkeit und die lange Zeit danach.

Die Realität

Was „Hundertdreizehn“ filmisch verdichtet, erleben Rettungskräfte und Polizisten im Rhein-Erft-Kreis in realen Einsätzen. Unfälle wie der auf der A555 hinterlassen Spuren – bei Familien, Freundeskreisen, aber auch bei jenen, die helfen. Die Serie übersetzt diese Erfahrungen in eine emotionale, humanistische Erzählung und erinnert daran, dass hinter jeder Blaulichtmeldung Menschen stehen, deren Leben sich für immer verändert hat.

Die komplette Serie „Hundertdreizehn“ ist in der ARD-Mediathek abrufbar

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
Quelle: WDR / ErftkreisNews
Reporter vor Ort: Alexander Franz
Schlagwörter: A555ARD SerieFeuerwehr WesselingHundertdreizehnSchuld und VerantwortungUnfallfolgenWDR Produktion
TeilenTweet
Anzeige 1 Anzeige 2
Vorheriger Artikel

Versuchter Mord in Obdachlosenunterkunft

Nächster Artikel

Mutmaßlicher Drogendealer am Wiener Platz festgenommen

Das könnte Sie auch interessieren

Festnahme durch Polizei.
Blaulicht

Haftantritt nach medizinischem Einsatz im Kölner Hauptbahnhof

9. Februar 2026
Gil Ofarim gewinnt das Dschungelcamp 2026 mit klarem Vorsprun
Unterhaltung

Gil Ofarim gewinnt das Dschungelcamp 2026 mit klarem Vorsprun

9. Februar 2026
WDR plant künftig rein digitales MausRadio für Grundschulkinder
Unterhaltung

WDR plant künftig rein digitales MausRadio für Grundschulkinder

5. Februar 2026
Blaulicht

31-Jähriger greift Bundespolizistin am Kölner Hauptbahnhof an

4. Februar 2026
Ein Comeback ohne Richtung – „Wetten, dass..?“ verliert seine Identität
Unterhaltung

Ein Comeback ohne Richtung – „Wetten, dass..?“ verliert seine Identität

21. Januar 2026
Ein Feuerwehrmann arbeitet in der Nacht an einem völlig zerstörten Mercedes, der frontal gegen ein Brückenbauwerk geprallt ist. Das Fahrzeug ist stark deformiert, Wrackteile liegen auf der Fahrbahn.
Hürth

23-Jähriger stirbt bei Frontalaufprall auf Brückenbauwerk

17. Januar 2026
Nächster Artikel
Polizei Köln bei Kontrolle am Wiener Platz – Festnahme nach Drogenfund.

Mutmaßlicher Drogendealer am Wiener Platz festgenommen

Streifenwagen bei Nacht mit Blaulicht

Autofahrerin ohne Führerschein und unter Drogen gestoppt

Bitte anmelden, um mitzudiskutieren

Weitere Themen bei Erftkreis News

Eurowings Airbus A320neo am Flughafen Köln/Bonn bei Nacht

Eurowings Evakuierungsflug aus Riad: 160 Touristen landen nach Krisen-Rückholung in Köln

6. März 2026
Überschlagener Pkw auf der A555 bei Wesseling

Unfall A555 Wesseling: Auto überschlägt sich – Autobahn Richtung Köln gesperrt

5. März 2026
Radfahrer in Köln-Müngersdorf bei Zusammenstoß mit Transporter schwer verletzt

Radfahrer in Köln-Müngersdorf bei Zusammenstoß mit Transporter schwer verletzt

3. März 2026
Mehrere hundert Liter Altöl auf Feld bei Kerpen-Brüggen illegal entsorgt

Schwerverletzte Person bei Wohnungsbrand gerettet

2. März 2026
WERBUNG
Erftkreis News

© 2025 Erftkreis News

Navigieren Sie auf der Website

  • Über Erftkreis News
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Richtlinie zur Ethik und Faktenprüfung
  • Richtlinie zur Nutzung von KI

Folgen Sie uns

Willkommen zurück!

ODER

Melde dich unten an

Passwort vergessen?

Passwort wiederherstellen

Bitte Benutzername oder E-Mail eingeben, um Passwort zurückzusetzen.

Anmelden
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Nachrichten
  • Blaulicht
    • Feuerwehr
    • Polizei
  • Rheinland Aktuell
    • Rhein-Erft-Kreis
      • Elsdorf
      • Bedburg
      • Bergheim
      • Kerpen
      • Pulheim
      • Frechen
      • Erftstadt
      • Hürth
      • Brühl
      • Wesseling
    • Köln
    • Bonn
    • Rhein-Sieg-Kreis
    • Euskirchen
    • Aachener Land
    • Bergisches Land
  • Politik & Wirtschaft
  • Kultur & Freizeit
    • Karneval
    • Unterhaltung
    • Veranstaltungen
  • Service
    • Kohleausstieg
    • Tourismus
  • Sport
    • Eishockey
    • Fußball
    • Motorsport / Nürburgring
  • Anmelden

© 2025 Erftkreis News

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner