Düsseldorf. Bei Ausreisekontrollen am Flughafen Düsseldorf hat die Bundespolizei am 13. April 2026 zwei gesuchte Personen festgenommen. Beide konnten durch Zahlung der Geldstrafen Ersatzfreiheitsstrafen abwenden und ihre Reisen fortsetzen.
Festnahme eines türkischen Staatsangehörigen
Am Morgen kontrollierten Bundespolizisten einen 59-jährigen türkischen Staatsangehörigen vor dem Abflug nach Istanbul. Die Staatsanwaltschaft Krefeld suchte den Mann mit Haftbefehl wegen Unterschlagung. Die Verurteilung war im Mai 2024 rechtskräftig geworden, die Ersatzfreiheitsstrafe betrug 15 Tage. Der Gesuchte zahlte vor Ort eine Geldstrafe von 900 Euro und setzte seine Reise fort.
Festnahme eines niederländischen Staatsangehörigen
Am Nachmittag nahmen Bundespolizisten einen 33-jährigen Niederländer fest, der nach Hurghada in Ägypten fliegen wollte. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte im Januar 2025 einen Haftbefehl wegen vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung erlassen. Der Mann war im Oktober 2024 verurteilt worden und wohnte im Ausland. Auch er konnte die 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe durch Zahlung einer Geldstrafe von 1.000 Euro abwenden und reiste weiter.
Ermittlungsstand und weitere Maßnahmen
Die Bundespolizei führte die Festnahmen im Rahmen routinemäßiger Ausreisekontrollen durch. Beide Fälle wurden an die zuständigen Staatsanwaltschaften übergeben. Weitere Ermittlungen oder Maßnahmen sind derzeit nicht bekannt.














