Hürtgenwald – Am 14. April stürzte ein Kleinflugzeug gegen 16:40 Uhr im Bereich der Wehebachtalsperre ab. Dabei kamen zwei Insassen ums Leben.
Absturz nach Kollision mit Baumkronen
Nach Angaben der Polizei kollidierte das Flugzeug zuvor mit Baumkronen, verlor die Kontrolle und stürzte ab. Ein Wanderer beobachtete den Unfall und alarmierte die Rettungskräfte.
Einsatzkräfte sichern Unfallstelle und bergen Opfer
Die Feuerwehr Hürtgenwald rückte mit rund 50 Einsatzkräften an, um die Unfallstelle abzusichern und die Bergung vorzubereiten. Bürgermeister Stephan Cranen informierte sich vor Ort. Die beiden Insassen waren bei dem Aufprall so schwer eingeklemmt, dass die Bergung erst gegen 21:45 Uhr mit hydraulischen Rettungsgeräten abgeschlossen werden konnte.
Es kam nicht zu einer Explosion; lediglich eine geringe Menge Kraftstoff sickerte ins Erdreich. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte mit Ausleuchtung der Unfallstelle.
Ermittlungen durch Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung
Nach Abschluss der Tatortsicherung übergab die Polizei die Unfallstelle an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Ein Sachverständiger führte eine erste Begutachtung durch, die eigentliche Unfallaufnahme war für den 15. April geplant.
Die beiden Insassen waren 56 und 22 Jahre alt. Der 56-Jährige stammt aus Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis, der 22-Jährige aus Mönchengladbach, teilte Polizeipressesprecher Gregor Verbic mit.













