Bonn. Am 7. September 2026 brach in einem Patientenzimmer im zweiten Obergeschoss der LVR-Klinik Bonn ein Brand aus. Die Feuerwehr wurde durch die Brandmeldeanlage alarmiert und rückte mit mehreren Einheiten an.
Brandbekämpfung und Evakuierung
Beim Eintreffen bestätigte sich der Brand. Rauch hatte sich bereits im Flurbereich der Station ausgebreitet. Die Pflegekräfte hatten die Station vor Eintreffen der Feuerwehr evakuiert. Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit einer Angriffsleitung vor und konnten das Feuer schnell löschen.
Maßnahmen gegen Rauchausbreitung und Schadenskontrolle
Zur Verhinderung weiterer Rauchausbreitung setzte die Feuerwehr mobile Rauchverschlüsse und Lüfter ein. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte die betroffene und angrenzende Stationen auf weitere Schäden und betroffene Personen.
Verletzte und Einsatzkräfte
Insgesamt wurden 28 Personen als betroffen registriert. Zehn davon erlitten leichte Verletzungen, zwei wurden zur weiteren Behandlung in ein Bonner Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren zwei Berufsfeuerwehr-Löschzüge, vier Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und ärztlicher Leitung.
Folgen und Ermittlungen
Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde die Station belüftet und vom Rauch befreit. Die Wiederinbetriebnahme der Station ist derzeit unklar, Patienten werden innerhalb der Klinik anderweitig untergebracht. Die Brandursache wird noch ermittelt. Die Feuer- und Rettungswachen wurden zur Absicherung möglicher weiterer Einsätze durch Freiwillige Feuerwehr besetzt.











