Köln – Ein 25-jähriger deutsch-marokkanischer Staatsangehöriger benötigte am Sonntagabend im Hauptbahnhof medizinische Hilfe und wurde im Zuge des Einsatzes von der Bundespolizei festgenommen.
Nach Angaben der Bundespolizei wurde der 25-Jährige am Sonntagabend im Kölner Hauptbahnhof von Einsatzkräften angetroffen und gab an, Schmerzen zu haben und ärztliche Behandlung zu benötigen. Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst und brachten den Mann in die Diensträume der Bundespolizei. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung stellten die Einsatzkräfte einen offenen Haftbefehl fest. Laut Bundespolizei muss der Mann aufgrund eines Raubdelikts eine Restfreiheitsstrafe von 389 Tagen verbüßen. Nach der medizinischen Behandlung im Krankenhaus wurde der 25-Jährige der zuständigen Justizvollzugsanstalt übergeben.
Weitere Maßnahmen der Bundespolizei
Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Köln betonte, dass der Mann nach Abschluss der Versorgung in Haft genommen und alle formalen Übergaben an die Justiz erfolgten.










