Aachen. Die Bundespolizei in Aachen nahm am frühen Montagmorgen einen 34-jährigen Georgier fest, der bei der Einreise über die BAB 4 mit einem Fernreisebus kontrolliert wurde. Der Mann war mit 29 Aliasdatensätzen und 11 offenen Fahndungen polizeibekannt, darunter Haftbefehle wegen Diebstahl und schwerem Bandendiebstahl.
Feststellung der Identität und Fahndungsstatus
Gegen 01:00 Uhr überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei den Reisenden bei der Einreise nach Deutschland. Die Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab eine Vielzahl von Aliasnamen und mehrere offene Haftbefehle. Die Fahndungen stammen von verschiedenen norddeutschen Staatsanwaltschaften, die den Mann wegen Diebstahl, Betrug, Bandendiebstahl und Diebstahl mit Waffen suchten.
Haftbefehle und weitere Maßnahmen
Die vorliegenden Haftbefehle umfassten einen Untersuchungshaftbefehl sowie einen Vollstreckungshaftbefehl. Nach der Festnahme wurde der 34-Jährige dem Polizeigewahrsam in Aachen überstellt. Die zuständigen Behörden wurden nach Abschluss der Identitätsfeststellung und der polizeilichen Maßnahmen informiert, wobei die Bearbeitung aufgrund der umfangreichen Daten etwas mehr Zeit in Anspruch nahm.
Ermittlungsstand und Kontext
Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Beschuldigte mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, insbesondere im Bereich Eigentumsdelikte. Die Festnahme erfolgte im Rahmen der grenzpolizeilichen Kontrolle und verdeutlicht die Bedeutung der Fahndungsüberprüfungen bei Einreisen. Weitere Ermittlungen und die Vollstreckung der Haftbefehle liegen in der Verantwortung der zuständigen Staatsanwaltschaften.
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