Hennef – Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis führte am Mittwoch, 22. April, im Stadtgebiet Hennef einen groß angelegten Kontrolltag durch. Von 10:00 bis 18:00 Uhr waren mehr als 50 Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitende des Ordnungsamtes im Einsatz.
Kontrollen mit Schwerpunkt Verkehrssicherheit
Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt über 300 Fahrzeuge und rund 200 Personen. Ein besonderer Fokus lag auf technisch veränderten Fahrzeugen. Bei sechs Fahrzeugen stellten die Beamten Veränderungen fest, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Ein Pkw wurde zur weiteren technischen Überprüfung sichergestellt, die übrigen Fahrzeugführer mussten ihre Fahrzeuge vor Ort stehen lassen. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte 18 Geschwindigkeitsverstöße sowie neun Fälle von verbotswidriger Handynutzung am Steuer. Die Betroffenen zahlten Verwarnungsgelder, es wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.
Verstöße bei Radfahrenden und weitere Anzeigen
Fünf Radfahrende nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon und zahlten ebenfalls Verwarnungsgelder. Zudem wurden mehr als 70 weitere kleinere Verstöße festgestellt und verfolgt. Die Polizei fertigte vier Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Prävention und Vollstreckung offener Haftbefehle
Neben den repressiven Maßnahmen informierten die Einsatzkräfte in zahlreichen Bürgergesprächen über sicheres Verhalten im Straßenverkehr, insbesondere im Umgang mit Pedelecs, E-Scootern und Einbruchschutz. Im Rahmen des Kontrolltages wurden außerdem zwei offene Haftbefehle vollstreckt. Die Betroffenen beglichen ihre Geldstrafen und wurden anschließend entlassen.
Polizeihauptkommissarin Annette Lerch zog ein positives Fazit: "Der Kontrolltag zeigte, wie wichtig sichtbare Präsenz, konsequente Kontrollen und persönliche Gespräche für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind."












