Kerpen-Türnich – Am Samstagnachmittag, 3. Mai, ereignete sich gegen 15:15 Uhr auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz ein schwerer Verkehrsunfall mit einer Todesfolge und vier teils lebensgefährlich Verletzten. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden voll gesperrt.
Unfallhergang auf regennasser Fahrbahn
Ein 38-jähriger BMW-Fahrer verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die rechte Leitplanke. Sein Wagen kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Kurz darauf verlor ein Porsche an derselben Stelle ebenfalls die Kontrolle, prallte gegen die Leitplanke und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Die beiden Insassen verließen ihr Fahrzeug eigenständig.
Ein nachfolgender VW Tiguan, besetzt mit einem 51-jährigen Fahrer und einem 11-jährigen Beifahrer, erfasste den Porsche, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Verletzte und Todesfolge
Die Beifahrerin des Porsche verstarb noch an der Unfallstelle. Der BMW-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Porsche-Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik der Maximalversorgung gebracht. Auch das elfjährige Kind im VW Tiguan wurde schwer verletzt. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser transportiert.
Einsatzmaßnahmen und Verkehrsbeeinträchtigungen
Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von rund 200 Metern. Die A61 in Fahrtrichtung Koblenz wurde ab dem Autobahnkreuz Kerpen voll gesperrt. Ein Unfallaufnahmeteam aus Euskirchen sicherte die Spuren und begann mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Nach ersten Erkenntnissen stehen die einzelnen Unfälle an derselben Stelle nicht in direktem Zusammenhang. Polizei Köln und Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin zur genauen Unfallursache und zum Ablauf. Die Ermittler prüfen insbesondere den Einfluss der regennassen Fahrbahn auf die Kontrollverluste der Fahrzeuge.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam arbeitet an der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Weiterführende Berichterstattung
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