Weert – Die grenzüberschreitenden Löschmaßnahmen gegen den Waldbrand westlich der niederländischen Stadt Weert enden am Samstagabend. Nach vier Tagen intensiver Brandbekämpfung ziehen die Einheiten aus Nordrhein-Westfalen und Frankreich ab, die Nachlöscharbeiten übernimmt die örtliche Feuerwehr.
Fortdauernde Brandbekämpfung trotz schwieriger Bedingungen
Der Waldbrand erstreckte sich auf einer Fläche von etwa 1 mal 1,5 Kilometern. Trotz intensiver Löschversuche am 1. Mai blieben zahlreiche Glutnester in Boden und Vegetation aktiv. Starke Böen führten zu wiederholtem Aufflammen der Brandherde, sodass die Einsatzkräfte mit Strahlrohren, Löschrucksäcken und Handwerkzeugen sorgfältig vorgehen mussten.
Unterstützung durch Landwirte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
In der Nacht zum Samstag unterstützten Landwirte die Feuerwehr, indem sie mit Tankanhängern Wasser auf die Brandflächen brachten. Die Zusammenarbeit der niederländischen, französischen und deutschen Kräfte wurde durch eine lokale Freiwillige Feuerwehr ergänzt, die von deutschen Spezialisten in Technik und Taktik der Vegetationsbrandbekämpfung geschult wurde.
Wetterwechsel ermöglicht Einsatzende und Rückkehr
Ein prognostizierter Wetterwechsel mit Regenfällen und die Eindämmung der Brände erlauben die Beendigung des Einsatzes der internationalen Einheiten am Samstagabend. Die Rückreise der NRW-Einheit ist für Sonntagmorgen geplant, womit der Einsatz planmäßig am Mittag endet.
Vorbereitung auf kommende Vegetationsbrandsaison
Nach dem Einsatz werden Fahrzeuge und Ausrüstung in den kommenden Tagen gereinigt und gewartet, um für die Vegetationsbrandsaison und mögliche weitere Auslandseinsätze einsatzbereit zu bleiben.
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