Köln – Die Bundespolizei führte am vergangenen Wochenende einen bundesweiten Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität durch und kontrollierte verstärkt Bahnhöfe und Züge im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Köln. Dabei wurden 17 Verstöße gegen das Mitführverbot gefährlicher Gegenstände festgestellt.
Der Großteil der Verstöße wurde am Kölner Hauptbahnhof registriert, wo 15 Fälle dokumentiert wurden. Zwei weitere Verstöße wurden am Bahnhof Köln Messe/Deutz und in Kerpen-Horrem festgestellt. Die sichergestellten Gegenstände umfassten verschiedene Messerarten, darunter Küchenmesser, Cuttermesser und Einhandmesser. Zusätzlich wurden Scheren, Werkzeuge, Pfefferspray, ein Hammerkopf sowie ein Schlagring sichergestellt.
Besonderer Fall mit Axt
Besonders hervorzuheben ist ein 20-Jähriger, bei dem eine Axt im Rucksack entdeckt wurde. Gegen ihn bestand bereits ein generelles Mitführverbot gefährlicher Gegenstände auf Bahnanlagen in Nordrhein-Westfalen.
Bewertung und Ausblick der Bundespolizei
Die Bundespolizei bewertete den Einsatz als erfolgreich. Die festgestellten Verstöße verdeutlichen jedoch die Notwendigkeit weiterer Kontrollmaßnahmen, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.









