Köln-Ehrenfeld. Eine 49-jährige Frau hat am Mittwochnachmittag einen 33-jährigen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes mit Benzin übergossen und mit einem Feuerzeug bedroht. Die Polizei Köln nahm die Frau fest, die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts. Aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung wurde die Beschuldigte in eine Fachklinik eingewiesen.
Vorfall am Bahnhof Ehrenfeld
Gegen 14.40 Uhr meldeten Passanten drei Ordnungsdienstmitarbeitern (37, 39, 33), dass die 49-Jährige und ihre 24-jährige Tochter verfassungsfeindliche Symbole im Bereich des Bahnhofs Ehrenfeld sprühten. Bei der Kontrolle drohte die 49-Jährige mit einer mit Benzin gefüllten Kunststoffflasche und einem Feuerzeug und flüchtete zunächst in Richtung Senefelderstraße.
Angriff mit Brandbeschleuniger und Festnahme
Als die Mitarbeiter sie dort stellten, schüttete die Frau den Benzininhalt vollständig über die Uniform des 33-jährigen Mitarbeiters und hielt ihm ein Feuerzeug entgegen. Der Mitarbeiter setzte Reizgas ein. Die städtischen Mitarbeiter konnten die Frau überwältigen und festnehmen.
Ermittlungen und psychiatrische Untersuchung
Die Staatsanwaltschaft Köln hat eine psychiatrische Begutachtung der 49-Jährigen angeordnet und prüft eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Zeugenaufruf der Polizei Köln
Die Polizei sucht dringend Zeugen, die den Vorfall am Bahnhof Ehrenfeld und in der Senefelderstraße beobachtet haben. Insbesondere Personen, die Video- oder Fotomaterial vom Angriff mit der Benzinflasche besitzen, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Staatsschutz 3 unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.









