Bonn-Tannenbusch – Am Morgen des 22. April 2026 brach in einer Erdgeschosswohnung eines achtstöckigen Wohngebäudes am Chemnitzer Weg ein Brand aus. Die Feuerwehr wurde um 8:44 Uhr alarmiert, nachdem mehrere Notrufe eingingen.
Brandbekämpfung und Rettung vor Ort
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung: Die Wohnung im Erdgeschoss stand in Vollbrand. Zwei Trupps begannen sofort mit der Brandbekämpfung und der Menschenrettung von außen sowie über den Treppenraum. Da der Treppenraum rauchfrei blieb, konnte die Brandbekämpfung umfassend und zügig durchgeführt werden. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung konnte sich selbst retten und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst erstversorgt und in ein Bonner Krankenhaus gebracht.
Auswirkungen auf angrenzende Wohnungen und Infrastruktur
Das Feuer wurde schnell gelöscht, die Wohnung brannte jedoch vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kontrollierten Einsatzkräfte mehrere angrenzende Wohnungen auf Raucheintritt. Fünf dieser Wohnungen sind wegen der Rauchschäden vorübergehend nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner werden vom Eigentümer anderweitig untergebracht. Zudem wurde die Fassade mit Wärmedämmverbundsystem durch die Hitze beschädigt und musste geöffnet werden, um eine Brandausbreitung auszuschließen.
Ermittlungen und Einsatzlage
Die Polizei übernahm die Brandursachenermittlung. Während des Einsatzes war der Chemnitzer Weg für den Verkehr gesperrt. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte von Feuerwehrwachen 1 und 2, der Freiwilligen Feuerwehr Buschdorf, dem Rettungsdienst sowie dem Presse- und Führungsdienst im Einsatz.
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