Hennef-Uckerath. Die Feuerwehr Hennef führte am Abend des 8. September 2026 eine Großübung bei der Firma Rolf Fensterbau durch. Rund 60 Einsatzkräfte der Löscheinheiten Uckerath, Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte trainierten die Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem Produktionsbetrieb.
Übungsszenario und Einsatzablauf
Als angenommene Lage wurde eine Verpuffung im Kompressorraum im ersten Obergeschoss mit anschließender Brandentwicklung simuliert. Zwei Mitarbeiter galten als vermisst. Nach Alarmierung trafen die Kräfte der Löscheinheit Uckerath zuerst ein und begannen mit der Brandbekämpfung sowie der Menschenrettung.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnten die beiden vermissten Mitarbeiter schnell finden und retten. Kurz darauf trafen die Löscheinheiten Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte ein und unterstützten die Maßnahmen.
Löschwasserversorgung und Schutz der Umgebung
Die Löscheinheit Stadt Blankenberg errichtete einen Faltbehälter mit rund 15.000 Litern Löschwasser. Die Wasserversorgung wurde zusätzlich über das Hydrantennetz sowie zwei Tankfahrzeuge der Löscheinheit Uckerath sichergestellt. Ein landwirtschaftlicher Lohnunternehmer stellte ein 20.000-Liter-Wasserfass bereit.
Die Einheiten Stadt Blankenberg und Hennef-Mitte errichteten eine Riegelstellung zum Schutz der angrenzenden Bebauung. Dabei kamen vier C-Rohre, ein B-Rohr und ein Wenderohr über die Drehleiter zum Einsatz.
Beobachtung und Nachbereitung
Die Übung wurde von zahlreichen Zuschauern und Vertretern des Stadtrates begleitet, darunter der Beigeordnete Michael Walter, der stellvertretende Bürgermeister Max Heller sowie die Wehrleitung der Feuerwehr Hennef. Nach Abschluss der Übung lud der Geschäftsführer Frank Alefelder die Einsatzkräfte zu einem Imbiss ein.
Die Feuerwehr Hennef bewertete die Übung als erfolgreich und betonte den Gewinn wertvoller Erkenntnisse für den Ernstfall, der hoffentlich nicht eintreten wird.










