Köln – Zum 90. Geburtstag von Hans Süper versammeln sich Weggefährten, Freunde und Familie am 15. März im Dom im Stapelhaus, um die verstorbene Kölner Karnevals-Ikone zu ehren. Die Veranstaltung „Loss mer schwade“ bietet einen emotionalen Rückblick auf das Leben und Wirken des Musikers und Entertainers.
Persönliche Erinnerungen und musikalische Würdigung
Die Eröffnung des Abends übernimmt Lydia Süper, die Witwe von Hans Süper. Gemeinsam mit Monika Schweden teilt sie intime Einblicke in das Privatleben des Jubilars. Sie erzählt von gemeinsamen musikalischen Abenden und Anekdoten aus dem Alltag, etwa wie Hans Süper als Angler Unterstützung benötigte und wie er Fische mit warmen Brötchen fütterte.
Reiner Hömig und Christian Krath, langjährige Freunde und Weggefährten, beschreiben Süper als einen einzigartigen Musiker, dessen Interpretationen unverwechselbar blieben. Auch Tommy Engel wird in diesem Kontext genannt. Stefan Dahm, Vertreter der jüngeren Künstlergeneration, berichtet von seiner Verehrung und den Begegnungen mit Süper.
Erinnerungen und Dankbarkeit im Kreis der Freunde
Manfred Eupen, ebenfalls ein langjähriger Begleiter, bringt die originale Jacke des Mandolinen-Königs mit und gibt Einblicke in gemeinsame Erlebnisse. Besonders bewegend ist der Dank von Lydia Süper an Christian Krath, der bis zuletzt im Krankenhaus an ihrer Seite war, als Hans Süper im Dezember 2022 verstarb. Sie beschreibt die Einsamkeit nach dem Verlust und würdigt die Unterstützung Kraths.
Die Veranstaltung erhält einen besonderen Abschluss, als Renate Baum spontan in ihre Rolle als „De Putzfau vum Rotehus“ schlüpft und das Publikum mit einer Kostprobe erfreut. Gemeinsam singen die Anwesenden zum Ende des Abends „Drink doch ene mit“.












