Köln/Bonn – Die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn erwartet mit dem Start der Osterferien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein erhöhtes Passagieraufkommen. Reisende sollten sich frühzeitig auf längere Wartezeiten bei den Kontrollen einstellen und ihre Reisedokumente auf Gültigkeit prüfen.
Erhöhtes Passagieraufkommen und Wartezeiten
Mit dem Ferienbeginn steigt die Zahl der Reisenden am Flughafen Köln/Bonn deutlich an. Die Bundespolizei empfiehlt daher, ausreichend Zeit für die Sicherheits- und Passkontrollen einzuplanen und frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Insbesondere in Stoßzeiten kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Wichtige Hinweise zu Reisedokumenten
Jede reisende Person benötigt ein eigenes gültiges Ausweisdokument. Innerhalb der EU reicht in der Regel ein Personalausweis, für Reisen außerhalb der EU ist ein Reisepass erforderlich. Seit dem 1. Januar 2024 können Kinderreisepässe nicht mehr verlängert werden. Die Bundespolizei rät, vor Reiseantritt die Gültigkeit der Dokumente zu überprüfen und sich über die Einreisebestimmungen des Ziellandes zu informieren, beispielsweise auf der Website des Auswärtigen Amtes.
Besondere Regelungen für minderjährige Reisende
Reisen minderjährige Kinder ohne ihre Erziehungsberechtigten oder nur mit einem Elternteil, sollte eine schriftliche Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitgeführt werden, um Probleme bei der Einreise zu vermeiden.
Reiseausweis als Ausnahmefall
In Ausnahmefällen stellt die Bundespolizei einen Reiseausweis als Passersatz aus, wenn kein gültiges Reisedokument vorliegt und die Reise dringend angetreten werden muss. Dieser Ausweis wird jedoch nicht von allen Staaten anerkannt. Eine vorherige Information über die Gültigkeit beim Auswärtigen Amt wird empfohlen. Die Ausstellung erfolgt nur in begründeten Einzelfällen.
Weitere Empfehlungen und Kontaktmöglichkeiten
Die Bundespolizei weist zudem darauf hin, Wertsachen während der Reise möglichst körpernah zu tragen. Bei Fragen zu Reisedokumenten oder Einreisebestimmungen können sich Reisende direkt an die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn wenden.











