Siegburg. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat am 9. September einen 41-jährigen Mann aus Siegburg festgenommen, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler rund 30 Gramm Kokain, 600 Gramm Amphetamin und etwa 700 Gramm Marihuana sowie mehrere hundert Euro Bargeld.
Ermittlungen und Wohnungsdurchsuchung
Die Ermittlungen begannen bereits im Mai, nachdem Hinweise auf den mutmaßlichen Drogenhandel eingingen. Das Kriminalkommissariat 3 beantragte einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen an der Zeithstraße. Am Mittwochnachmittag vollstreckten zivile Polizisten den Beschluss.
Zuvor kontrollierten die Beamten zwei Personen, die kurz nacheinander die Wohnung aufgesucht hatten. Bei beiden wurden geringe Mengen Kokain sichergestellt. Sie müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Sichergestellte Gegenstände und Verdacht auf Tauschgeschäfte
In der Wohnung entdeckten die Ermittler neben den Drogen auch mehrere Briefmarkenalben, hochwertige Armbanduhren, Notebooks und Schmuck. Die Herkunft dieser Gegenstände ist bislang ungeklärt. Die Polizei vermutet, dass der Tatverdächtige Drogen nicht nur gegen Bargeld, sondern auch gegen mutmaßliches Diebesgut getauscht hat.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und veröffentlicht ein Foto mit einer Auswahl der sichergestellten Gegenstände. Hinweise zu deren Herkunft oder Eigentümern nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02241 541-3121 entgegen.
Festnahme und weitere Ermittlungen
Der 41-Jährige wurde nach der Durchsuchung vorläufig festgenommen und am 10. September einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern an.










