Pulheim. Eine unbekannte Frau gab sich am Dienstag (16. Juni) gegen 15:30 Uhr telefonisch als Staatsanwältin aus und versuchte, einen Senior aus Pulheim unter dem Vorwand eines Verkehrsunfalls seiner Tochter zur Herausgabe von Geld und Wertgegenständen zu bewegen.
Versuchter Betrug am Telefon
Die Anruferin behauptete, die Tochter des Seniors sei in einen Verkehrsunfall verwickelt und müsse inhaftiert werden. Um dies zu verhindern, forderte sie eine hohe Geldsumme oder Wertgegenstände als Ersatzleistung.
Der Senior beendete das Gespräch umgehend und informierte die Polizei.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Die alarmierten Polizeikräfte nahmen den Sachverhalt auf. Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen wegen versuchten Betrugs aufgenommen.
Polizeiratschläge zum Schutz vor Betrugsversuchen
Die Polizei warnt davor, persönliche Informationen über Geld oder Wertgegenstände am Telefon preiszugeben. Amtsträger fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände per Telefon an. Unbekannte sollten nicht in die Wohnung gelassen werden, und bei verdächtigen Anrufen ist der Notruf 110 zu informieren.
Weitere Informationen und Präventionstipps sind auf dem Präventionsportal der Polizei NRW verfügbar.












