Hürth. Polizeikräfte haben am Dienstagmittag (22. September) einen 39-jährigen E-Scooterfahrer in Hürth gestoppt, der unter dem Einfluss von Drogen und ohne Fahrerlaubnis einen unversicherten E-Scooter fuhr.
Fluchtversuch bei Verkehrskontrolle
Gegen 14 Uhr wollten Beamte den Mann auf der Kölner Straße im Rahmen einer Verkehrskontrolle anhalten. Der Fahrer versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht mit hoher Geschwindigkeit zu entziehen. Auf einem angrenzenden Feldweg gelang es den Einsatzkräften, den E-Scooterfahrer zu stoppen.
Drogenkonsum und technische Manipulation festgestellt
Während der Kontrolle bemerkten die Polizisten Reste von weißem Pulver unter der Nase des Mannes. Ein Drogentest reagierte positiv auf Marihuana und Amphetamine. Zudem wurde festgestellt, dass die Geschwindigkeit des E-Scooters über eine Fernbedienung erhöht werden konnte. Das Fahrzeug verfügte über kein Versicherungskennzeichen, und der Fahrer besaß keine erforderliche Fahrerlaubnis für das umgebaute Fahrzeug.
Maßnahmen und Ermittlungen
Die Beamten ordneten eine Blutprobe an, die in einem Krankenhaus von einem Arzt entnommen wurde. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Rechtliche Hinweise zu E-Scootern
In Deutschland sind E-Scooter nur mit einer Drosselung auf 20 km/h für den Straßenverkehr zugelassen. Manipulationen, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen, entziehen die Straßenzulassung. Das Führen solcher Fahrzeuge ohne Fahrerlaubnis oder Versicherung ist strafbar und kann zu Ermittlungsverfahren führen.
Weitere Informationen zum Thema E-Scooter und Verkehrssicherheit finden Sie in unseren Berichten zur Verkehrskontrolle und Drogen am Steuer.











