Pulheim. Zwei mutmaßliche Betrüger erbeuteten am Montagmittag, 30. März, Bargeld und Schmuck von einer Pulheimerin, nachdem sie diese mit einer falschen Behauptung zur Herausgabe der Wertgegenstände veranlasst hatten. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Vorgehen der Täter und Tatablauf
Gegen 13.45 Uhr erhielt die Geschädigte einen Anruf, bei dem der Täter behauptete, ein Bekannter der Frau liege im Krankenhaus. Unter Druck gesetzt, sollte sie angeblich dringend benötigtes Geld für ein Medikament besorgen. Die Frau übergab daraufhin Bargeld und Schmuck an einen unbekannten Abholer in der Christianstraße.
Der Abholer wurde als circa 165 Zentimeter groß mit kräftiger Statur beschrieben. Er trug dunkle Kleidung und einen Rucksack. Erst am Folgetag erkannte die Geschädigte den Betrug, als sie Kontakt zu dem angeblich erkrankten Bekannten aufnahm und daraufhin die Polizei informierte.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Das Kriminalkommissariat 12 der Polizei Rhein-Erft-Kreis hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich unter der Telefonnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de zu melden.
Hintergrund und Bedeutung des Falls
Der Fall reiht sich in eine Reihe von Betrugsdelikten ein, bei denen Täter mit falschen Identitäten und erfundenen Notlagen versuchen, an Wertgegenstände zu gelangen. Die Polizei warnt vor derartigen Maschen und weist darauf hin, dass Amtsträger niemals Bargeld oder Wertgegenstände direkt anfordern.
Die Tat führte zu einem finanziellen Schaden bei der Geschädigten und verdeutlicht die Bedeutung von Vorsicht bei unerwarteten Anrufen mit angeblichen Notlagen.
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