Weisweiler. Nach dem Auffinden mehrerer Abschussvorrichtungen an Hochspannungsleitungen nahe des Kraftwerks Weisweiler am Montagnachmittag (7. September) setzt die Polizei Köln ihre Suche nach dem mutmaßlichen Täter fort. Im Bereich einer der Vorrichtungen wurde ein Bekennerschreiben sichergestellt, dessen Inhalt aus taktischen Gründen nicht veröffentlicht wird.
Suche und Sicherungsmaßnahmen am Tatort
Die Polizei hat zur Unterstützung der Absuche Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei hinzugezogen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen stellt Entschärfer bereit, die bei weiteren Funden von Abschussvorrichtungen eingreifen können. Die Bundespolizei Aachen unterstützt mit einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, um das Gelände systematisch zu überwachen.
Verlauf und Auswirkungen der Einsatzmaßnahmen
Am Montagabend gegen 21 Uhr wurden während der Absuche in der Nähe des Kraftwerks Blitze und Knallgeräusche wahrgenommen. Ob dadurch Schäden entstanden sind, ist bislang unklar. Aufgrund der Dunkelheit und der dichten Vegetation konnte das Gebiet nicht vollständig abgesucht werden. Die Suche wurde am Dienstagmorgen fortgesetzt.
Die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Weisweiler an der Bundesautobahn 4 bleibt wegen der laufenden Polizeimaßnahmen weiterhin gesperrt. Die Autobahn selbst ist nicht betroffen und bleibt befahrbar.
Ermittlungsstand und Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Köln bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Kraftwerks beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 110 zu melden. Zudem steht ein Online-Hinweisportal zur Verfügung: https://nrw.hinweisportal.de/.
Weitere Informationen erteilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln.












