Kreis Düren – Am Donnerstagnachmittag hat der Kreis Düren das EU-Waldbrandmodul zur Unterstützung bei der Bekämpfung ausgedehnter Waldbrände im Kreisgebiet alarmiert. Das Modul, das für den Einsatz im europäischen Ausland konzipiert ist und von mehreren NRW-Feuerwehren getragen wird, sammelt sich derzeit in der Gemeinde Hürtgenwald und geht von dort aus direkt in den Einsatz.
Zusammensetzung und Vorbereitung des Einsatzes
Das Waldbrandmodul besteht aus 12 Fahrzeugen und 32 speziell geschulten Einsatzkräften der Feuerwehren Bonn, Königswinter, Düsseldorf und Leverkusen. Die Anfahrt zum Einsatzort ist vergleichsweise kurz, weshalb auf die sonst übliche Versorgungseinheit der Johanniter verzichtet wurde. Führungskräfte der Feuerwehr Bonn sind bereits in der örtlichen Einsatzleitung vor Ort, um den Einsatz zu koordinieren und wichtige Absprachen zu treffen.
Erfahrung und Ausrüstung der Einsatzkräfte
Die beteiligten Feuerwehrleute sind speziell für die Vegetationsbrandbekämpfung ausgebildet und verfügen über praktische Erfahrung aus Einsätzen in den Niederlanden und Spanien in diesem Jahr. Neben der Erfahrung aus dem Mittelmeerraum bringen sie Fähigkeiten zur Eindämmung der Brände mit Handwerkzeugen sowie den Einsatz geländegängiger Tanklöschfahrzeuge mit.
Auswirkungen und weitere Entwicklung
Die Einsatzdauer ist derzeit noch unbestimmt, da die Lage vor Ort weiterhin dynamisch ist. Die Unterstützung durch das EU-Waldbrandmodul zeigt die Bedeutung koordinierter, grenzüberschreitender Hilfe bei großflächigen Waldbränden, die auch den Rhein-Erft-Kreis und angrenzende Regionen betreffen können.
Weiterführende Informationen
Für Rückfragen steht die Pressestelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Bonn zur Verfügung. Weitere Berichte zur Waldbrandbekämpfung und regionalen Einsatzlagen finden Sie auf Erftkreis News.












