Bonn verzeichnete am Samstag, 21. März 2026, zwei große Versammlungen, die laut Polizei Bonn friedlich verliefen. Eine Kundgebung zum Thema „Die Lage in Syrien“ in der Rheinaue zog bis zu 50.000 Teilnehmende an. Eine weitere Versammlung mit Aufzug in der Innenstadt zum Thema „Feuerwerk in der Rheinaue zu Rhein in Flammen/Bundesweites Böllerverbot“ zählte bis zu 1.000 Teilnehmer.
Kundgebung in der Rheinaue mit hoher Teilnehmerzahl
Die Kundgebung auf der Blumenwiese in der Rheinaue begann gegen 11:00 Uhr und endete um 19:00 Uhr. Die Zahl der Teilnehmenden überstieg die Erwartungen des Versammlungsleiters deutlich. Einzelne Personen benötigten aufgrund von Kreislaufproblemen medizinische Betreuung durch den Rettungsdienst.
Verkehrsmaßnahmen und Sperrungen während der Versammlung
Während der Veranstaltung und insbesondere bei An- und Abreise kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei sperrte temporär Straßenzüge in der Rheinaue, um Verkehrsströme zu regeln und Rettungswege freizuhalten. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke (BAB 562, Südbrücke) führten Halteaktionen von Fahrzeugen zu Rückstaus. Die Autobahnpolizei und Einsatzhundertschaft unterbanden dieses Verhalten und erteilten Platzverweise.
Im Bereich der Zufahrt zum Johanniterkrankenhaus wurden verkehrsbehindernd parkende Fahrzeuge mit Unterstützung der Stadt Bonn abgeschleppt. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit sperrte die Polizei die Konrad-Adenauer-Brücke ab 16:45 Uhr in beiden Richtungen. Die Sperrung wurde schrittweise ab 19:15 Uhr aufgehoben und um 20:50 Uhr komplett beendet.
Versammlung mit Aufzug in der Bonner Innenstadt
Die Versammlung zum Thema „Feuerwerk in der Rheinaue zu Rhein in Flammen/Bundesweites Böllerverbot“ startete um 13:15 Uhr auf dem Münsterplatz und endete dort gegen 14:45 Uhr. Der Aufzug verlief über innerstädtische Straßen und blieb mit bis zu 1.000 Teilnehmern störungsfrei.
Die Polizei Bonn informierte während des gesamten Einsatzverlaufs über Social-Media-Kanäle, Lokalradio und Verkehrsfunk über Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen.
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