Köln. Die Polizei Köln hat am Mittwoch zwei mutmaßliche Autoaufbrecher im rechtsrheinischen Stadtgebiet festgenommen. Die Männer im Alter von 28 und 32 Jahren stehen im Verdacht, in den Stadtteilen Stammheim und Humboldt-Gremberg Fahrzeuge aufgebrochen und nach Wertgegenständen durchsucht zu haben. Dabei soll ein Störsender zum Einsatz gekommen sein.
Festnahme nach Beobachtung durch Videoüberwachung
Gegen 16.30 Uhr meldete eine 46-jährige Autobesitzerin der Polizei, dass sie über ihre private Videoüberwachung beobachtet habe, wie ein Mann die Beifahrertür ihres in der Einfahrt abgestellten Fahrzeugs öffnete und den Innenraum erfolglos durchsuchte. Aufgrund einer genauen Personenbeschreibung konnten Einsatzkräfte den 32-jährigen Tatverdächtigen wenige hundert Meter entfernt auf der Düsseldorfer Straße festnehmen.
Weitere Festnahme nach Zeugenhinweis
Etwa zwei Stunden später berichtete ein 40-jähriger Zeuge von einem Autoaufbruch auf einem Geschäftsparkplatz an der Gremberger Straße. Dort soll der 28-Jährige die Fahrertür eines Opel Corsa geöffnet und den Innenraum durchsucht haben. Als er mit einem mutmaßlich entwendeten Rucksack vor einem Streifenwagen flüchten wollte, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und stellten ihn in der Wiedstraße. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte neben dem Diebesgut auch einen mutmaßlich eingesetzten Störsender.
Ermittlungen und weitere Maßnahmen
Das Kriminalkommissariat 74 hat die Ermittlungen übernommen. Beide Tatverdächtige, die keinen festen Wohnsitz haben, sollen noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.
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