Siegburg. Am 17. Juni kontrollierten über 90 Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt, Bundespolizei, RSVG und Bereitschaftspolizei im gesamten Stadtgebiet von Siegburg. Ziel war die Bekämpfung von Straßen-, Gewalt- und Betäubungsmittelkriminalität sowie die Reduzierung von Hauptunfallursachen.
Schwerpunkte und Maßnahmen im öffentlichen Raum
Ab 12:00 Uhr waren zahlreiche Beamtinnen und Beamte zu Fuß und mit Fahrrädern im Einsatz und standen als sichtbare Ansprechpartner zur Verfügung. Die Bundespolizei führte im Umfeld des Siegburger Bahnhofs Präsenzstreifen durch, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten.
Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr
Mitarbeitende der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft kontrollierten am Busbahnhof mehr als 2.000 Fahrgäste auf gültige Fahrausweise. In 84 Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben. Die Polizei unterstützte bei der Identitätsfeststellung.
Verkehrskontrollen und Verstöße
Speziell geschulte Mitarbeitende des Verkehrsdienstes überprüften in Lohmar und Siegburg über 130 Fahrzeuge, darunter E-Scooter und Fahrräder. In 38 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Handynutzung am Steuer, überhöhter Geschwindigkeit und weiteren Verstößen gefertigt. Rund 80 Verwarnungsgelder wurden ausgesprochen.
Ein Fahrzeugführer stand unter Verdacht, unter Betäubungsmitteleinfluss gefahren zu sein; ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Drei weitere Verkehrsteilnehmer fuhren ohne gültigen Versicherungsschutz, was ebenfalls zu Strafverfahren führte.
Bilanz und Ausblick
Der Einsatzleiter, Polizeihauptkommissar Andreas Hoferichter, zog um 20:00 Uhr eine positive Bilanz. Die sichtbare Präsenz und die konsequenten Kontrollen sollen das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig stärken. Landrat Sebastian Schuster informierte sich vor Ort über die Maßnahmen und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis plant weitere gemeinsame Aktionen zur Sicherheit im öffentlichen Raum.











