Bonn-Tannenbusch – Kurz nach Mitternacht alarmiert die Feuerwehr Bonn Einsatzkräfte zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Schneidemühler Straße. Das Gebäude umfasst acht Parteien, die betroffene Wohnung im dritten Obergeschoss ist unbewohnbar.
Brandentdeckung und Einsatzablauf
Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigt sich eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Fenster der Wohnung. Da zunächst unklar ist, ob sich Personen im Brandobjekt befinden, wird das rettungsdienstliche Stichwort erhöht. Zwei Rettungsmittel und ein Notarzt rücken an. Ein Angriffstrupp verschafft sich gewaltsam Zugang zur Wohnung, erkundet diese und beginnt parallel mit der Brandbekämpfung.
Es befinden sich keine Personen in der Wohnung. Ein weiterer Trupp sichert den Treppenraum und führt Belüftungsmaßnahmen durch. Das Feuer wird schnell unter Kontrolle gebracht, der Einsatz der Drehleiter ist nicht erforderlich.
Folgen für Bewohner und Einsatzkräfte
Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner finden vorübergehend Unterkunft bei Familienangehörigen. Die übrigen Mieter können in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Einsatzstelle wird um 01:15 Uhr an die Polizei übergeben.
Insgesamt sind rund 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Innenstadt und Beuel, die Freiwillige Feuerwehr Buschdorf sowie der Rettungs- und Führungsdienst beteiligt.
Einordnung und Ausblick
Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhindert eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Wohnungen. Die genaue Brandursache ermittelt die Polizei. Für die betroffenen Bewohner bedeutet der Vorfall einen vorübergehenden Verlust ihrer Wohnung und die Notwendigkeit einer Ersatzunterkunft.
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