In Troisdorf wurde am Freitagabend (20. März 2026) ein 17-jähriger Jugendlicher von zwei unbekannten Tätern ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt. Die Tat ereignete sich zwischen 20:30 und 21:00 Uhr auf einer Bank in der Straße Am Bürgerhaus, vor dem Eingang der Galerie Troisdorf.
Tatablauf und Täterbeschreibung
Der Geschädigte saß zur Tatzeit auf einer Bank, als er von zwei Jugendlichen angesprochen wurde. Die Tatverdächtigen fragten ihn, ob er der Antifa angehöre. Unvermittelt schlug einer der Täter dem Jugendlichen mit dem Ellenbogen ins Gesicht, wodurch dieser am Auge verletzt wurde. Anschließend flüchteten die beiden zu Fuß in Richtung Troisdorfer Bahnhof. Nach Angaben der Polizei sprachen sie untereinander eine osteuropäische Sprache.
Die erste Person wird als etwa 1,75 bis 1,85 Meter groß und 17 bis 20 Jahre alt beschrieben. Er trug eine rote Adidas-Jacke mit weißen Streifen, eine dunkle Jogginghose, hatte einen leichten Bartwuchs sowie dunkelblonde oder braune, äußerst kurz rasierte Haare.
Der zweite Tatverdächtige ist etwa 1,60 Meter groß, circa 16 bis 18 Jahre alt, trägt eine Zahnspange, hat eine helle Stimme, kurz rasierte Haare und dunkle Kleidung.
Ermittlungen durch den Staatsschutz
Die Kriminalinspektion Staatsschutz der Bonner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an Poststelle.Bonn@polizei.nrw.de zu melden.
Auswirkungen und weitere Hinweise
Die Tat führte zu einer Verletzung des Jugendlichen am Auge. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand wurden von der Polizei nicht veröffentlicht. Die Tat ereignete sich im Bereich einer frequentierten Innenstadtlage, was die Fahndung nach den Tätern erschwert haben könnte.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet um weitere Hinweise aus der Bevölkerung.
Weiterführende Berichterstattung
Weitere Informationen zu ähnlichen Vorfällen und Entwicklungen im Bereich der Jugendkriminalität im Rhein-Erft-Kreis finden Sie in unseren aktuellen Polizeiberichten.










