Unfall nach gescheitertem Überholmanöver.

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Foto: Alexander Franz

Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgrund des Fahrverhaltens des 20-jährigen Unfallverursachers.

Kerpen(Red) – Ein 20-jähriger Autofahrer fuhr am Dienstagabend 22. Dezember gegen 22:00 Uhr auf der Kerpener Straße in Richtung Sindorf. In seinem Wagen saßen drei weitere Männer im alter von Sechzehn, Achtzehn und neunzehn Jahren. Im Kreisverkehr Erfttalstraße bedrängte ihn bereits ein Fahrzeug, indem es nach seinen Angaben bis auf einen Meter auffuhr und mit Fernlicht aufblinkte.

Beide Autos verließen den Kreisverkehr auf die Landesstraße (L) 122. Auch dort bedrängte der Wagen weiter den 20-Jährigen. Mehrmals scherte das Fahrzeug zum Überholen aus, bremste dann jedoch wieder ab. Kurz vor dem Kreisverkehr Sindorfer Straße scherte der Wagen erneut aus.

Der 20-Jährige sah ein entgegenkommendes Fahrzeug und vollzog eine Vollbremsung, um dem Grängler das Überholen zu ermöglichen. Der Fahrer des Wagens scherte jedoch wieder zurück auf den Fahrstreifen. Es kam zum Zusammenstoß.

Der Fahrer eines Kleintransporter (22), der hinter dem Unfallverursacher fuhr, konnte ebenfalls nicht mehr bremsen und kollidierte mit dem Wagen. Der 22-Jährige sowie sein 17-jähriger Beifahrer verletzten sich leicht. Ebenso der Unfallverursacher und sein Beifahrer (beide 20). Rettungkräfter der Feuerweher Kerpen brachten alle Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Wie die Polizei mitteilt besteht der Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgrund des Fahrverhaltens des 20-jährigen Unfallverursachers. Die Beamten stellten den Führerschein des Kerpeners sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. Sein Wagen sowie der Kleintransporter waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

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