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Mo: 6. 2. 2023
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Schwerverletzter nach Wohnungsbrand – Pulheim

Abendstunden des Ostersonntags wurde in Stommeln der Bewohner eines Einfamilienhauses bei einem Feuer schwer verletzt und wurde durch einen Rettungshubschrauber in ein Kölner Krankenhaus geflogen.

Am Ostersonntag, gegen 21:50 Uhr, wurden die freiwilligen Löschzüge Stommeln und Pulheim sowie die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Pulheim zu einem Gebäudebrand nach Stommeln alarmiert.

Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte einen Feuerschein erkennen und erhielten durch die Leitstelle Rhein-Erft die zusätzliche Information, dass noch eine Person im Gebäude sei. Bei Ankunft der ersten Kräfte stand das Gebäude im Vollbrand.

Unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Paul-Josef Kremer wurde umgehend die Menschenrettung eingeleitet und weitere Kräfte aus dem Stadtgebiet zur Einsatzstelle beordert. Eine Person konnte durch die Feuerwehrleute schwer verletzt aus dem Brandobjekt gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Patient wurde durch den Notarzt und Rettungsdienst versorgt und im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber der Bundeswehr in eine Spezialklink nach Köln geflogen.

Zwischenzeitlich wurde das Feuer, welches sich vom Erdgeschoß in das Dachgeschoß des Einfamilienhauses ausgedehnt hatte, mit vier Strahlrohren vom Gebäudeinneren und von außen bekämpft. Da hierfür weitere Kräfte unter schweren Atemschutz erforderlich waren, wurden die Kräfte zusätzlich vom Löschzug Geyen unterstützt und der Löschzug Brauweiler übernahm die Sicherstellung des Grundschutzes für das Stadtgebiet.

Die Feuerwehr war mit insgesamt über 60 Feuerwehrleuten und 10 Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Kräfte durch die Feuerwehr Frechen, die mit einem Sonderfahrzeug weitere Atemschutzgeräte zur Verfügung stellen konnte. Das Gebäude wurde sicherheitshalber durch den herbeigerufenen Energieversorger von der Stromzufuhr getrennt. Der Einsatz war gegen 01:50 Uhr beendet, wobei die Feuerwehr im Laufe der Nacht später nochmals zur Kontrolle vor Ort war.

Nach Beendigung der Löscharbeiten übernahmen die eingesetzten Polizeibeamten den Brandort und sicherten diesen bis zum Eintreffen der Kriminalpolizei. Diese hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang gibt es über die Ursache noch keine gesicherten Erkenntnisse.

Das Einfamilienhaus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar und wurde für die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 beschlagnahmt.

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