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Sa. 21Mai. 2022
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Betrug über Messenger-Dienst

Betrüger erbeuteten mit Textnachrichten mehrere tausend Euro von einer Seniorin. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis warnt vor dieser Betrugsmasche.

Der Polizei liegt eine Anzeige vor, in der eine 72-Jährige aus Kerpen-Balkhausen einen Betrug mittels Messenger-Dienst anzeigte. Die Seniorin erhielt am Mittwoch (03. März) um 21.40 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Heerstraße von Unbekannten eine Whats App – Nachricht und überwies zwei hohe Geldsummen. Die Polizei rät: Wenn vermeintliche Kontakte Sie um einen Gefallen bitten, zum Beispiel um Geld oder andere finanzielle Leistungen, bleiben Sie skeptisch, überprüfen Sie deren Identität, indem Sie um eine Sprachnachricht bitten oder einfach anrufen.

In der Textnachricht habe sich eine unbekannte Person als ihre Tochter ausgegeben und ihr erklärt, dass sie eine neue Telefonnummer habe. Die vermeintliche Tochter habe die 72-Jährige darum gebeten, zwei Überweisungen auf jeweils zwei verschiedene Konten zu tätigen. Der Aufforderung kam die Geschädigte nach und überwies das Geld. Die angegebenen Kontoinhaber kamen ihr nicht bekannt vor. Im Laufe des Abends sei die Geschädigte misstrauisch geworden und kontaktierte ihre Tochter per Festnetzanschluss. Die Tochter habe angegeben, keine neue Handytelefonnummer zu haben und nichts von den Überweisungen zu wissen. Daraufhin habe die Geschädigte die Polizei verständigt.

Solche Betrugsmaschen richten sich besonders an ältere Menschen, denn der „Enkeltrick“ findet heute nicht mehr nur am Telefon oder vor der Haustür statt, sondern auch in Messenger-Diensten. Angesichts zunehmender Betrugsfälle über Messenger-Dienste, wie beispielsweise WhatsApp, und einer wachsenden Anzahl von Betrugsmaschen können alle Altersgruppen einfache Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen. Informationen hierüber finden Interessierte im Internet unter: https://url.nrw/Polizei-Beratung_whatsapp.

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