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Sa. 21Mai. 2022
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Berzdorfer Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein

Die Idee zum Aufstellen der Mini-Bibliothek haben Ortsbürgermeister Ralf Daniel und Ratsmitglied Ute Meiers und die städtische Wirtschaftsförderung.

Wesseling. (wpd/ka) Rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche Spannung, Unterhaltung und Information? In Wesseling-Berzdorf ist genau das jetzt möglich. Am 29. März wurde in Höhe Ecke Sternenstraße/ Brühler Straße ein öffentlicher Bücherschrank für ausgelesene Literatur aufgestellt.

Die Idee zum Aufstellen der Mini-Bibliothek haben Ortsbürgermeister Ralf Daniel und Ratsmitglied Ute Meiers und die städtische Wirtschaftsförderung an die Westenergie herangetragen, die sich bereiterklärte, die Kosten zu übernehmen. Schnell einigte man sich gemeinsam mit Hans-Jürgen Greve, der die Bücherschränke entworfen hat und baut, auf den jetzigen Standort im Ortskern. Ratsmitglied Karina Keller und Robert May, sachkundiger Bürger, sind die ehrenamtlichen Pat*innen für den Bücherschrank. Gemeinsam werden sie künftig auf den Bücherschrank achten und Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend einsortieren.

„Die Bücherschränke von Westenergie sind ein tolles Angebot. Wir freuen uns über die Aufstellung des zweiten Bücherschrankes in der Stadt Wesseling – nach einem weiteren in der Innenstadt in der Flach-Fengler-Straße im Jahr 2018. Die Schränke sind Treffpunkte des Literaturtauschs, an denen die Menschen ins Gespräch kommen“, freut sich Bürgermeister Erwin Esser, der das Sachbuch „Wesseling sehen und l(i)eben: Eine Entdeckungstour zu über 120 Zielen“ von Ralf Reglin als erstes Buch in den Schrank stellte.

 „Als Partner in der Energieversorgung engagieren wir uns darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Umso schöner, dass die Erfolgsstory der Bücherschränke sich hier in Berzdorf fortsetzt“, erklärt Manfred Hausmann, Kommunalbetreuer der Westenergie. Er hatte für den Schrank das Kinderbuch „Mama Muh liest“ dabei.

Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Das System ist denkbar einfach: gelesene Bücher hineinstellen, andere Bücher mitnehmen. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

Der Bücherschrank besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher vorgesehen, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Insgesamt haben etwa 180 Bücher Platz.

Die Mini-Bibliotheken verteilen sich vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Der 280. Bücherschrank der Westenergie steht nun in Wesseling-Berzdorf.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Mittels Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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