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Mi: 31. 5. 2023
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Beifahrer bei Verkehrsunfall im Auto eingeklemmt und tödlich verletzt – Hürth

Am späten Freitagabend (28. April) ist der Beifahrer (44) eines Saab bei einem Verkehrsunfall in Hürth-Fischenich so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle starb. Rettungskräfte kümmerten sich umgehend um einen Jungen (13) den Ersthelfer bereits aus dem Unfallwagen befreit hatten. Der Fahrer des Saab soll nach dem Verkehrsunfall in einen dunklen VW Passat gestiegen und von der Unfallstelle geflüchtet sein. Polizisten leiteten umgehend die Fahndung nach dem noch Unbekannten ein.

Nach ersten Ermittlungen war eine Kölnerin (20) gegen 23.30 Uhr in ihrem Mercedes auf der Schmittenstraße unterwegs. In Höhe der Bonnstraße sei die Frau in Richtung Hürth abgebogen. Der Fahrer des Saab soll zu diesem Zeitpunkt auf der Bonnstraße ebenfalls in Richtung Hürth unterwegs gewesen sein.

Nach Zeugenangaben habe er eine Gefahrenbremsung durchgeführt. Dabei habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Saab sei ins Schleudern geraten und mit der Beifahrerseite gegen einen Ampelmast geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Beifahrer in dem Auto eingeklemmt und erlitt dabei tödlichen Verletzungen.

Unmittelbar nach dem Unfall habe der noch unbekannte Fahrer den Unfallwagen verlassen und sei in einen dunklen VW-Kombi eingestiegen. Zusammen mit den Insassen dieses Passats sei er von der Unfallstelle geflüchtet.

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet mit Hochdruck nach dem Unfallflüchtigen. Er soll etwa 40 Jahre alt und von korpulenter Statur sein. Zur Unfallzeit war er dunkel gekleidet und trug eine ebenfalls dunkle Kappe. Er soll kurze, schwarze Haare haben.

Zur Sicherung der Unfallstelle sperrten Polizisten den Bereich komplett ab. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln war im Einsatz. Polizisten stellten den Führerschein der 20-Jährigen sicher und untersagten ihr das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen. Den Leichnam stellten Polizisten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln sicher.

Update 29.04.2023 17:00 Uhr

Mit gezielten Ermittlungen haben die Beamten des Verkehrskommissariats den mutmaßlichen Fahrer des Saab identifiziert. Die Recherchen der Unfallermittler ergaben, dass sich der 20-jährige Mann derzeit mit schweren Verletzungen in einer Klinik befindet. Dort wird er stationär behandelt.

Nach aktuellem Sachstand brachte ein Angehöriger den 20-Jährigen noch in der Nacht zu Samstag in ein Krankenhaus. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat die Ermittlungen gegen den Mann wegen des dringenden Tatverdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Die zuständigen Beamten sind weiterhin mit der Aufklärung des Unfallhergangs und den anschließenden Geschehnissen am Unfallort beschäftigt.

Auch gegen die Fahrerin (20) des Mercedes hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Ihr wird vorgeworfen, zum Unfallzeitpunkt die Vorfahrt des Saab-Fahrers nicht beachtet und bei der Unfallaufnahme ihre Unfallbeteiligung nicht umgehend mitgeteilt zu haben. Aus diesem Grund stellten Polizisten ihren Führerschein sicher und untersagten ihr das Führen von fahrerlaubnispflichten Kraftfahrzeugen.

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet weiterhin nach einem dunklen VW-Kombi. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Auto um einen Passat handelt. Hinweise zu diesem Fahrzeug und den Insassen nehmen die Beamten des Verkehrskommissariats unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

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